Pizza

Die Pizza, ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot, aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige international verbreitete Variante mit Tomatensoße und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel. 2017 wurde die neapolitanische Kunst des Pizzabäckers (Art of Neapolitan ‘Pizzaiuolo’) von der UNESCO in dierepräsentive Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. So in etwa beschreibt es WKIPEDIA.

 

Eine Pizza muss einen dicken knusprigen Rand haben, der gerne etwas angebräunt sein darf. Bei der Tomatensoße sollte man schon auf den Geschmack achten. Eine billige Variante geht hier nicht. Das gilt auch für den Käse und den restlichen Belag. Wer Wert auf guten Geschmack legt, sollte etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Es lohnt sich einfach.

 

Wir backen eine Pizza:
 

Ein großer Unterschied zwischen einem Pizza- und einem  Haushaltsofen ist, dass dem Haushaltsofen die Wärme von nahezu 400 Grad fehlt.

 

Mit meinem Backstein aus ca. 3,5 cm dickem Schamottstein, habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Stein einfach zu lange aufgeheizt werden muss und dann im Ergebnis doch ein für mich nicht zufriedenes Ergebnis brachte, obwohl ich den Stein meistens 30 - 60 Minuten vorgeheizt hatte.

 

Als ich dann vor ca. einem Jahr das erste Mal von Stahlplatten als Ersatz gelesen habe, hat mich das schon sehr interessiert. Der wirkliche Entschluss zum Wechsel kam dann nach einer weiteren enttäuschenden Erfahrung mit dem Schamottstein.

 

Es muss doch möglich sein, daheim eine Pizza hinzubekommen, die annähernd an die Pizza einer Pizzaria herankommt. Ich habe viel in den einschlägigen Foren und Blogs zu der Alternative aus Stahl gelesen, der Hauptunterschied ist die viel größere Wärmeleitfähigkeit des Stahls. Diese ist ca. 40-50 mal so groß wie bei Schamott, zusätzlich besitzt Stahl eine  geringere spezifische Wärmekapazität. Dies beides zusammen bewirkt, dass der Stahl schneller aufgeheizt werden kann und dieser dann die Wärme aber auch schneller wieder abgibt. So viel zur Theorie nun aber zu zwei  Punkten, die bei der Auswahl des richtigen Backstahls wichtig sind:

 

  1. Die Auswahl der Stahlplatte: Man kann einen Backstahl fertig kaufen (z.B. meine ist von Becker Design 8mm Pizza-Brot-Backstahl, rechteckig 38 cm x 33 cm) oder sich beim Metallbauer vor Ort, oder beim Stahlhandel im Internet eine Platte auf Maß zuschneiden lassen. Folgendes ist zu beachten: Die Stahlplatte sollte nicht aus Edelstahl sein, da dieser eine wesentlich schlechtere Wärmeleitfähigkeit hat als “normaler” Baustahl.
  2. Dicke der Stahlplatte: Diese sollte zwischen 6 und 8 mm sein.

Ich habe mich aus Bequemlichkeit für die Fertigvariante von Becker entschieden. Dieser Stahl hatte die optimalen Maße für meinen Backofen und schön abgerundete Ecken. Die Platte ist sehr schwer. Sie wiegt rund 8 kg. Also aufgepasst!

 

Meine praktischen Erfahrungen

Der Backstahl erreicht schon nach 20-25 min eine Oberflächentemperatur von 250°C. Damit kann man prima Brot backen. Für Pizza schiebt man den Backstahl auf dem Gitter unter den Grill und erreicht in ähnlicher Zeit eine Temperatur von 300 °C.

 

Fazit: Die Backergebnisse sowohl für Brot, Brötchen als auch bei Pizza sind wesentlich besser als mit meinem alten Backstein: schnelleres Aufheizen und immer genug Unterhitze. Somit ist für mich die Frage aus dem Titel klar beantwortet: Der Stahlplatte ist der Sieger!

 

Das sagen auch meine Familienmitglieder, wenn wir mal wieder einen Pizza-Abend veranstalten. Die Pizza kommt heiß aus dem Ofen und schmeckt wunderbar. Beim Lieferservice dagegen war die Pizza manchmal lauwarm, wenn sie bei uns ankam und das hat uns gewaltig gestört.

 

Wenn ich die Ausgaben für die Zutaten vergleiche - und wir nehmen wirklich nur gute - dann kostet mich das noch etwas weniger, wie die beim Lieferservice bestellten Pizzen.

 

 

 

Aktuelles

Neuerscheinung:

"Kulinarische Streifzüge durch die Heimat "

Badische Rezepte

Autorin: Eva-Maria Eberle

bestellbar bei:

www.badner-buch.de

 

"Unser Leben am Rhein"

Autorin: Eva-Maria Eberle

bestellbar bei:

www.badner-buch.de

 

"Tribunal Général"

Das Buch zu den Rastatter Kriegsgerichts- Prozessen von 1946 bis 1950

Autorin:  Eva-Maria Eberle

Verlag:  Klöpfer, Ottersweier


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