So sah es früher bei uns aus

Interessiert man sich für die Geschichte seiner Heimat und hat nicht viele Bilder aus früheren Jahren, so beginnt man u.a. damit Postkarten zu sammeln. Fündig wird man auf Flohmärkten oder in Antiquariaten. Es ist kein billiges Hobby und kann mit der Zeit zur Sucht werden.

 

So war es auch bei mir. Erst war es der eigene Geburtsort, dann Orte, die mit der Familie in Verbindung zu bringen waren. Dann der neue Wohnort nach einem Umzug und schließlich dann die Orte des Landkreises Rastatt. Ein echter Sammler kann einer Karte mit einer Ansicht, die er so noch nicht kennt, einfach nicht widerstehen. Er muss sie haben. Also feilscht er auf dem Flohmarkt und kann so den Preis etwas reduzieren und wieder wandert eine Ansichtskarte in seinen Bestand.

 

Ansichtskarten sind aber auch Geschichte. Sie zeigen Ortschaften in früheren Jahren. Mehrfachansichten eines Ortes zeigen oftmals den Mittelpunkt des Ortes um die Kirche. Dann erfahren wir von anderen Dingen des Ortes. Das kann ein Gasthaus sein, ein Denkmal, ein Bach, der früher durch den Ort floss und heute überdohlt ist, oder ein Schulhaus und viele andere ortstypische Gegebenheiten, die mittlerweile Geschichte sind.

 

Ansichtskarten sind ein Bilderbuch der Geschichte.

 

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Neuerscheinug

"Tribunal Général"

Das Buch zu den Rastatter Prozessen von 1946 bis 1950

Autorin:  Eva-Maria Eberle

Verlag:  Klöpfer, Ottersweier


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