Thailand - Exotisch und Farbenfroh

Diese Küche ist exotisch, oft scharf, oder einfach nur pikant

 

Essen ist in Thailand Ausdruck von Geselligkeit. Man möchte nicht alleine essen und trifft sich gerne an einer der zahlreichen Garküchen, die aus dem Straßenbild nicht wegzudenken sind.

 

Thailändisch kochen bedeutet improvisieren. Man hält sich nicht stur an Rezepte, sondern mischt zusammen, was zusammen passt. Wer, wie ich die Gelegenheit hatte, einer Thailänderin beim Kochen zuzuschauen weiß, dass am Anfang fleißig gehackt und geschnippelt wird. Wenn dann aber alle Zutaten gerichtet sind, der Wok auf dem Herd steht, geht es ganz schnell. Die flinken Hände sausen hin und her zwischen den Zutaten und es riecht köstlich nach gebratenem Fleisch und exotischen Gewürzen, die bei Hitze ihren ganzen Geschmack entfalten.

 

Eine Einladung zu einem thailändischen Fest ist eine Auszeichnung. Eine strenge Menüfolge, wie wir es gewohnt sind, gibt es dabei nicht. Aus Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch, aus all den frischen Gemüsesorten und vielfältigen Gewürzen werden köstliche Gericht gezaubert. Diese stehen dann in Schälchen auf dem Tisch und jeder bedient sich daraus und isst wonach ihm gerade ist. Die Gast-

geber sind zufrieden, wenn sie sehen, dass der Gast überall probiert, auch wenn es nur ein kleines Häppchen ist. Im Mittelpunkt steht immer der Reis, der dann die Schärfe der gewürzten Speisen etwas ausgleicht.

 

Als Dessert gibt es oft gebackene Bananen oder Ananasscheiben mit Honig und Vanilleeis dazu, oder die Banane wird in Kokosmilch mit Palmzucker gegart. Da-

bei ist es nicht schlimm, dass die Auswahl an Desserts etwas klein ausfällt. Die ganzen Hauptgericht mit all den Beilagen sind so köstlich, dass man gut darauf verzichten kann.

 

Kho hai jarön ahaan!

(Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit)

Aktuelles

Neuerscheinug

"Tribunal Général"

Das Buch zu den Rastatter Prozessen von 1946 bis 1950

Autorin:  Eva-Maria Eberle

Verlag:  Klöpfer, Ottersweier


E-Mail