flammekueche

Die Zubereitung des Flammekueche ist eine uralteTradition und wurde im Elsaß wie auch bei uns im Badischen in verschiedenen Varianten gehandhabt.

 

Jedes Dorf im Elsaß und auch bei uns hatten ihre Backhäuschen, in denen einmal in der Woche das benötigte Brot gebacken wurde. Diese Backhäuschen standen immer einige Meter entfernt vom Wohnhaus wegen der Brandgefahr.

Die Brotlaibe waren bereits vorgeformt, jetzt galt es die Hitze zu prüfen für den Backvorgang.

 

Zuerst wird eine Stange, an der ein nasser Feudel hängt, in den Ofen geführt. Der nasse Feudel wird gegen Wände und Boden geschlagen, um Aschereste zu entfernen.

 

Dann wurde ein Brotteig bestrichen mit Rahm und belegt mit Zwiebeln und Speck mit dem Holzschieber in den Ofen geschoben. War der Flammekuchen nach kurzer Zeit gar, hatte der Ofen die richtige Temperatur für die Brote.  Nun wurden die Teiglinge der Brote in den Ofen geschoben.

 

Ein solches Brot ist ein Genuss. Manche Dörfer haben diese alte Tradition wieder aufleben lassen und backen Brot wie es früher Tradition und Brauch war. Bei Vereinsfesten bekommt man dann sogar den Flammekueche aus diesem Ofen.

 

Zutaten für den Teig

150 g Mehl

ein Schuss Öl oder Wasser

Salz

 

Zutaten für den Belag:

60 g saure Sahne

140 g Sahnequark

1 Eigelb

80 g Speck in dünne Streifchen geschnitten

2 Zwiebeln gehackt

Salz und geschroteter Pfeffer

 

Zubereitung:

Über das Mehl wird etwas Öl geträufelt und eine Messerspitze Salz gegeben. Das Mehl wird unter Zugabe von Wasser so lange bearbeitet bis eine nicht zu feste Teigkugel entsteht. Diese dann für 30 Minuten ruhen lassen.

 

Die Sahne wird mit dem Quark und dem Eigelb vermischt. Der Teig wird sehr dünn ausgerollt - rund oder eckig -und mit dem Quarkgemisch in gewünschter Menge bedeckt. Darauf kommen die Zwiebel- und Speckstreifen in gewünschter Menge. Mit Salz und grobem Pfeffer wird gewürzt.

 

Den Backofen auf höchste Stufe schalten und den Flammekueche in 8 bis 10 Minuten backen.

 

Traditionell trinkt man Gewürztraminer dazu.

 

Tipp: Die Grundzutat, den Teig, gibt es mittlerweile in einer solchen guten Qualität, in rund und in ovaler Form zu kaufen, dass man sich die Arbeit sparen kann.


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