Schnitzel-Seite

Wir Badener lieben Schnitzel!

 

Gross gebacken muss das Schnitzel sein und Soße gehört dazu. Die Beilagen sind da variabel. Für viele reichen einfach Pommes und so ist auch die Abkürzung "Schniposa", Schnitzel, Pommes, Salat entstanden.

 

Viele essen das Schnitzel einfach nur mit Kartoffelsalat und der kommt dann auch gleich neben das Schnitzel auf den Teller und wird dann zusammen mit dem Fleisch, der Soße und dem Kartoffelsalat gegessen. Für viele ein Genuss, wenn der Kartoffelsalat von der Bratensoße abbekommt.

Geschmacksache!

 

Was ich persönlich überhaupt nicht mag, das sind Schnitzel, die zu dünn geschnitten sind. Werden diese dann paniert, hat man keinen Fleischgenuss mehr. Meine Empfehlung: Schweinerücken am Stück beim Metzger kaufen und die Fleischstücke selbst zuschneiden. Die dürfen dann gerne so an die 2 cm haben. Paniert und knusprig herausgebacken, das ist für mich ein richtiges Schnitzel. Man schmeckt das Fleisch und so sollte es auch sein.

 

Soße zum Schnitzel. Das ist so eine Sache. Die eilige Hausfrau greift natürlich auf Soßenpäckchen zurück. Man nimmt die fertigen Schnitzel aus der Pfanne und löscht den Bratansatz mit Wasser ab. Das lässt man aufkochen und gibt Soßenpulver hinzu. Umrühren, würzen, Konsistenz prüfen und fertig. Das ist die schnelle Variante und dagegen spricht auch nichts, wenn man es eilig hat.

 

Es gibt eine andere Variante: Soße selbst herstellen. Fleischabschnitte sammeln, wenn man z. B. ein Schweinefilet putzt und einfrieren. Fleischknochen beim Metzger bestellen und selbst eine Soße ansetzen. In kleinen Behältern einfrieren und dann hat man immer eine äußerst schmackhafte Soße parat.

 

Schnitzel kann man das ganze Jahr über essen. Im Frühjahr mit Spargel und Soße Hollandaise, oder im Spätjahr mit Rotkraut und Kartoffelbrei. Die zahlreichen Variationen sind es gewesen, die mich dazu bewegt haben, dem Schnitzel eine eigene Seite zu widmen.

 

Wenn also jemand ein interessantes Rezept hat, so freue ich mich über eine Zusendung.


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