Rastatt-Ottersdorf Riedmuseum

Es ist eine riedtypische Hofanlage aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein für die damalige Zeit praktisch gebautes Haus mit Ölmühle, Ställen und einem Garten-

bereich. Natürlich fehlt auch das Backhäuschen neben dem Haus nicht. Die Hausanlage ist ein kleines Freilichtmuseum und bringt uns das Leben der Menschen am Rhein etwas näher

 

In der Scheune veranschaulicht ein Modell mit fließendem Wasser den ehemals wechselnden Rheinverlauf. Weitere Exponate zeigen das Leben im Ried, das harte Los der Bauern und auch ihre Abhängigkeit zum Strom. Die nach den Plänen von Johann Gottfried Tulla (1770 – 1828) durchgeführte Rhein-Korrektion brachte unbestritten Vorteile was die Hochwässer anging. Durch Trockenlegung der Rheinschlingen wurde neues Ackerland gewonnen, aber dabei auch ein Großteil einer wunderschönen Landschaft zerstört, die Auenwälder.

 

Die ehemalige Hof-Ölmühle wurde um ca. 1864 an den heutigen Standort umgesetzt und war bis 1911 mit Tiergöpel in Betrieb. Seit 1994 können Besucher die einzelnen Arbeitsgänge der Speiseölgewinnung erleben.

 

Das Riedmuseum ist Rastatts Beitrag zum grenzüberschreitenden PAMINA-Rheinpark, einer Museumsstraße mit acht Museen, einem grenzüberschrei-

tendem Naturschutzzentrum und zahlreichen Stationen am Wegesrand.

 

Kontakt:

Museumsadresse/PAMINA-Rheinparkzentrale
Riedmuseum Ottersdorf

Am Kirchplatz 6
76437 Rastatt-Ottersdorf

Tel./Fax:  07222/25509

Aktuelles

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"Tribunal Général"

Das Buch zu den Rastatter Prozessen von 1946 bis 1950

Autorin:  Eva-Maria Eberle

Verlag:  Klöpfer, Ottersweier


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